Offene Grundrisse zonieren: Raumteiler statt neue Wände ziehen
Ein offener Grundriss wirkt großzügig - bis der Geruch aus der Küche beim Filmabend auf dem Sofa landet oder das Sprachmeeting im Homeoffice im Wohnzimmer zu hören ist. Wer dann nach einer Lösung sucht, denkt zuerst an eine Wand. Dabei gibt es eine schnellere, reversible und oft günstigere Alternative: ein maßgefertigtes Stahl-Glas-Element, das in die vorhandene Öffnung eingesetzt wird, Licht durchlässt und später wieder rückstandslos herausgenommen werden kann.
Um einen offenen Grundriss zu gliedern, ohne Wände zu ziehen, wird eine maßgefertigte Stahl-Glas-Lofttür eingebaut, wenn die Zone verschlossen werden muss, und ein fester Raumteiler, wenn eine dauerhafte visuelle Grenze mit freiem Durchgang ausreicht. Beide Elemente werden mit ca. 5 mm Montageluft je Seite in die bestehende Öffnung eingesetzt, halten Tageslicht im Raum und lassen sich bei Bedarf wieder entfernen.
Lofttüren und Raumteiler sind Stahl-Glas-Elemente, die einen offenen Grundriss in funktionale Zonen gliedern, ohne bauliche Eingriffe zu erfordern. Dadurch bleibt der Raum hell, und die Maßnahme ist jederzeit rückgängig zu machen.
Was die beiden Elemente in einer realen Öffnung leisten, zeigen die Produktseiten mit Live-3D-Vorschau: Glas-, Sprossen- und Griffoptionen der Lofttür sowie die Verglasung des Raumteilers sind dort konfigurierbar - nützlich, bevor man die eigene Zonierungslinie festlegt.
Das Wichtigste auf einen Blick
Die Lösung liegt stattdessen in optischen und funktionalen Signalen, die dem Auge - und dem Körper - sagen: Hier beginnt etwas Neues, ohne dass tatsächlich eine Wand im Weg steht
Quelle: Offene Grundrisse planen: Zonierung ohne Wände - Bauprofi-Magazin

- Ein verglastes Trennelement lässt sich in Stunden in die bestehende Öffnung einbauen und bei Bedarf wieder herausnehmen - ohne Trockenbau, Schleifstaub oder Trocknungszeit.
- Lofttür wählen, wenn die Zone tatsächlich geschlossen werden muss (Kochgerüche, Lärm, Wärme halten); Raumteiler wählen, wenn eine dauerhafte optische Grenze mit freiem Durchgang ausreicht.
- Deutsche Wohnungen hatten Ende 2024 im Schnitt 49,2 m² Wohnfläche pro Person (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2025) - jeder Quadratmeter zählt, und eine Trockenbauwand frisst davon einen festen Streifen.
- Die Öffnung an mehreren Punkten messen und stets den kleinsten Wert verwenden - Altbauwände sind selten gerade, und rund 5 mm Montageluft je Seite sind einzuplanen.
- In unserem eigenen Konfigurator haben 46 % aller Lofttür-Konfigurationen zuerst Klarglas aufgerufen - die meisten Menschen zonieren für Licht und erst danach für Sichtschutz.
Auf einen Blick: Die wichtigsten Planungspunkte
Glastrennwände gliedern Räume, ohne sie optisch zu schließen - im Büro, in der Praxis, im Wohnbereich
Quelle: Glastrennwände planen: Gestaltung, Normen und Sicherheit - GlasLotsen
| Planungspunkt | Was das für Ihr Projekt bedeutet |
|---|---|
| Zonieren schlägt Mauern | Ein verglastes Trennelement wird in die bestehende Öffnung eingesetzt und lässt sich später wieder entnehmen - eine Trockenbauwand sperrt Tageslicht dauerhaft aus und kostet Grundfläche auf immer. |
| Schließbar oder visuell - das ist die Hauptentscheidung | Die Lofttür ist eine echte Tür mit Scharnier, Griff und Öffnungsrichtung; der Raumteiler ist eine feste Trennscheibe ohne Türblatt, optional mit freiem Durchgang. |
| Der kleinste Messwert gewinnt | Breite und Höhe an jeweils drei Punkten messen, den kleinsten Wert nehmen und ca. 5 mm Luft je Seite einplanen - Altbauwände sind selten im Lot. |
| Glas steuert die Verbindung | Fünf Glasoptionen regulieren, wie offen oder abgeschirmt eine Zone wirkt; Klarglas wird in unserem Konfigurator am häufigsten aufgerufen. |

Warum ein Trennelement einer neuen Wand überlegen ist
Eine neue Wand in einem offenen Grundriss zu ziehen ist eine Entscheidung, die man kaum rückgängig machen kann - und die mehr kostet als nur Geld. Sie nimmt Tageslicht, Grundfläche und Wiederverkaufsflexibilität weg, und das dauerhaft.
Wer in einer Berliner Altbauwohnung aus der Gründerzeit mit 3,20 m Deckenhöhe eine Wand einzieht, verliert nicht nur Licht - er schafft auch einen Eingriff, der die charakteristische Raumwirkung dieser Gebäudegattung unwiederbringlich verändert. Ein Stahl-Glas-Element dagegen wird in die vorhandene Öffnung eingesetzt, sitzt auf dem bestehenden Fußboden und berührt die Deckenkonstruktion nur mit dem Rahmenprofil. Wer auszieht oder umplant, nimmt es wieder mit. Für Mieterhaushalte ist genau diese Reversibilität oft das entscheidende Argument.
Fläche ist das zweite Argument. Deutsche Wohnungen hatten Ende 2024 im Schnitt 94,0 m² je Wohnung und 49,2 m² Wohnfläche pro Person (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2025). Eine Trockenbauwand frisst davon einen Streifen entlang ihrer gesamten Länge - plus Handwerkertermine, Trocknungszeit und Schleifstaub über mehrere Tage. Ein pulverbeschichtetes Stahlprofil steht auf wenigen Zentimetern Grundfläche und ist in Stunden montiert, ohne ein einziges Nassgewerk anzufassen.
Im EU-Durchschnitt standen 2020 1,6 Zimmer pro Person zur Verfügung.
Quelle: Eurostat, Housing in Europe
| Kriterium | Neue Trockenbauwand | Stahl-Glas-Trennelement |
|---|---|---|
| Tageslicht | Auf einer Seite dauerhaft blockiert | Fließt durch beide Zonen |
| Bauzeit und Schmutz | Handwerker, Spachtel, Schleifen, Anstrich - mehrere Tage | In Stunden in die Öffnung eingesetzt |
| Grundfläche | Fester Streifen entlang der Wandlinie | Schlankes Stahlprofil |
| Reversibilität | Abriss notwendig | Abnehmbar, Öffnung wieder nutzbar |
| Mietwohnung | Verhandlung mit Vermieter selten lohnend | Reversibel - deutlich einfacher genehmigungsfähig |

Die Empfehlung ergibt sich daraus direkt: Ein verglastes Element - etwa ein maßgefertigter Stahl-Glas-Raumteiler passend zur Öffnung - ist die erste Wahl, wenn Licht und Flexibilität zählen. Eine echte Wand rechtfertigt sich nur dann, wenn vollständige akustische und thermische Trennung zwingend notwendig ist.
Lofttür oder Raumteiler - welches Element passt wohin?
Eine Lofttür ist die richtige Wahl, wenn die Zone tatsächlich verschlossen werden soll; ein fester Raumteiler ist die richtige Wahl, wenn eine dauerhafte optische Grenze mit freiem Durchgang genügt.
Beide Elemente teilen die Formensprache - schwarzes Stahlprofil, Verglasung, industrieller Charme - doch im Alltag verhalten sie sich grundlegend anders. Eine Stahl-Glas-Lofttür im Crittall-Stil ist eine echte Tür: mit Anschlagseite, Öffnungsrichtung und -winkel, Magnetschloss und Griff, bestellbar als Einflügler, Doppeltür oder Pivottür. Ein feststehender Stahl-Glas-Raumteiler hat nichts davon. Kein Blatt, kein Griff, keine Scharniere - nur eine Verglasung mit optionalem Freidurchgang, den man passiert, ohne etwas anzufassen.
Unsere eigenen Konfiguratordaten machen den Unterschied greifbar: 44 % aller Lofttür-Konfigurationen wählten den länglichen Griff. Diese Auswahl gibt es auf der Raumteiler-Seite schlicht nicht, weil ein fest stehendes Element nichts zum Anfassen braucht. Über alle Projekte hinweg zeigt sich ein klares Muster: Küche-Wohnbereich-Übergänge tendieren zur Tür, Lese- und Büroecken zum feststehenden Raumteiler.
Wenn die Zone schließen muss: die Lofttür
Der Abschluss bringt drei konkrete Vorteile: Geschirrspülergeräusche bleiben hinter Glas, Kochgerüche enden am Rahmen, und warme Luft zieht nicht mehr aus der beheizten Zone ab. Die Anschlagseite wird passend zur Möblierung gewählt, der Öffnungswinkel richtet sich nach dem verfügbaren Raum, und ein Doppelflügel oder eine Pivottür übernimmt breitere Öffnungen, die ein einzelner Flügel nicht komfortabel abdeckt.
Wenn eine optische Grenze genügt: der feste Raumteiler
Eine feststehende Verglasung zieht die Grenze und hält sich danach aus dem Alltag heraus. Nichts zu bedienen, nichts zu warten, und der optionale Freidurchgang hält die Zirkulation vollständig offen - sinnvoll überall dort, wo man die Linie täglich dutzende Male überquert.

| Eigenschaft | Lofttür | Fester Raumteiler |
|---|---|---|
| Verschließbar | Ja, mit Magnetschloss | Nein - dauerhaft offen oder mit Freidurchgang |
| Griff und Scharniere | Griff in drei Ausführungen, Anschlagseite wählbar | Keine - keine beweglichen Teile |
| Durchgang | Durch das Türblatt | Optionaler offener Durchgang |
| Typischer Einsatz | Küche-Wohnbereich, verschließbares Büro | Optische Zone, Eingangsbereich, Leseecke |
| Seitenteile und Oberlicht | Für Breite und Höhe verfügbar | Für Breite und Höhe verfügbar |
Kurz gefasst: Die Tür, wenn die Zone auf Knopfdruck schließen soll - der Raumteiler, wenn man die Grenze den ganzen Tag passiert und nie einen Griff anfassen möchte.
Wo zieht man die Zonierungslinie im offenen Grundriss?
Die Zonierungslinie gehört dorthin, wo zwei Funktionen tatsächlich in Konflikt geraten - Kochgeräusche gegen Filmabend, Videocall gegen Familienleben, Kälteluft und Schuhgestell gegen den Sofabereich - nicht einfach dorthin, wo der Grundriss optisch leer wirkt.
Ein kurzer Praxistest: Um 19 Uhr an einem Wochentag im Raum stehen und notieren, was wen stört. Dieser Konfliktpunkt ist die Linie - und die Sichtachse, die man erhalten will, zeigt, wie transparent das Element darauf sein sollte.
Küche und Wohnbereich
Ein klassischer Berliner Altbau-Schnitt: offene Küche, Wohnbereich dahinter, Deckenhöhe 3,00 m. Die Dunstabzugshaube konkurriert mit dem Fernsehton, der Geruch des Wokgerichts zieht durch den gesamten Raum. Eine Verglasung an der Küchenkante dämpft Geräusche und hält Gerüche zurück - während die Köchin oder der Koch den Wohnbereich weiterhin im Blick hat. Die Sichtachse überlebt, der Bratendunst nicht.
Das Homeoffice, das schließen kann
Verschließbare Büroecken sind der am schnellsten wachsende Grund, den Kunden uns für ein Zonierungsprojekt nennen. Eine Glasecke mit einem Türblatt, das für Videokonferenzen schließt, hält den visuellen Kontakt zum Haushalt aufrecht und trennt akustisch auf Abruf. Den Schlagradius vor der Planung klären: Ein 100-cm-Flügel braucht seinen vollen Viertelkreis von ca. 1 m Radius frei, eine Pivottür schwingt auf beiden Seiten ihrer Achse.
Eingangsbereich und Diele
Zugluft, Schuhe und Jacken sind klassische Eingangszonenkonflikte - besonders in Nachkriegsbauten und Plattenbau-Wohnungen, wo Diele und Wohnzimmer direkt ineinanderübergehen. Eine feststehende Verglasung zwischen Eingang und Wohnbereich stoppt den Luftzug und das visuelle Durcheinander, ohne den Flur zu verdunkeln - genau dort, wo eine geschlossene Wand die Diele lichtlos machen würde.
Wie misst man eine Öffnung für eine Lofttür oder einen Raumteiler richtig auf?

Breite und Höhe an mehreren Punkten messen, jeweils den kleinsten Wert nehmen und rund 5 mm Montageluft je Seite einrechnen - das ist die vollständige Regel, und wer sie überspringt, hat danach das häufigste Montageproblem.
Warum mehrere Punkte? Weil Altbauwände selten gerade sind. Bei rund 70 % unserer Lofttür-Projekte messen Kunden auf der linken und rechten Seite derselben Öffnung unterschiedliche Werte - oft mehrere Millimeter, gelegentlich mehr als einen Zentimeter - und die lichte Höhe variiert innerhalb eines einzigen Türdurchgangs öfter als erwartet. Die Maßanfertigung kann das alles ausgleichen, aber nur wenn das Aufmaß vor Ort diese Realität ehrlich erfasst. Der häufigste Grund, warum ein maßgefertigtes Element nicht sitzt, ist kein Produktionsfehler - es ist ein falsches Aufmaß.
- Breite oben, in der Mitte und unten an der Öffnung messen.
- Höhe links, mittig und rechts messen.
- Den kleinsten Breitenwert und den kleinsten Höhenwert als Grundlage nehmen.
- Ca. 5 mm Montageluft je Seite einplanen, damit der Rahmen ausgerichtet und befestigt werden kann.
- Sockelleisten, Steckdosen und Heizkörper auf der Skizze vermerken.
- Die endgültigen Maße in den Konfigurator eingeben und die 3D-Vorschau prüfen.

Eines sagen wir deutlich: Es gibt keinen technischen Zeichnungs-Download aus dem Konfigurator. Die eigene Skizze und die gemessenen Werte sind die Produktionsgrundlage - genau deshalb ist die Kleinstwert-Regel so wichtig. Sehr breite oder sehr hohe Öffnungen sind kein Problem: Seitenteile und ein Oberlicht erweitern die Verglasung auf das volle Maß, ohne einen einzigen übergroßen Flügel erzwingen zu müssen. Auffällig in unseren Konfiguratordaten: die meistangepasste Einstellung bei der Lofttür war die Türblattbreite. Genau das Maß, mit dem Käufer am längsten ringen, ist das Maß, das am sorgfältigsten aufgemessen werden sollte. Wer das Aufmaß lieber abgibt: unser Einbaupartner-Netzwerk übernimmt die Messung vor Ort.
Entscheidungshilfe: Öffnung richtig dimensionieren
- Öffnung breiter als ein Flügel bequem schwingt? Doppeltür, Pivotflügel oder feststehende Seitenteile nehmen die zusätzliche Breite auf.
- Öffnung höher als die Türhöhe? Ein Oberlicht schließt die Verglasung bis zur Deckenlinie.
- Zone muss gar nicht schließen? Ein fester Raumteiler überspannt die volle Breite ohne jegliche Hardware.
Sobald die sechs Messwerte auf Papier stehen, ist der nächste Schritt naheliegend: die kleinsten Werte in die 3D-Vorschau auf der Raumteiler-Produktseite eingeben - weichen die Werte vor Ort vom Grundriss ab, sieht man die Konsequenz sofort, bevor irgend etwas bestellt wird.
Im Altbau messe ich jede Öffnung immer an fünf Punkten, nicht drei. Gründerzeit-Mauerwerk weicht auf einem Meter Höhe gerne um 8 bis 12 mm ab - das klingt wenig, entscheidet aber darüber, ob ein Rahmen sitzt oder klemmt.
Lukas B.
Innenarchitekt, München
Glas und Sprossenmuster - wie Licht und Sichtschutz zwischen Zonen gesteuert werden
Klarglas hält zwei Zonen visuell als einen Raum; Milchglas lässt Licht passieren und verbirgt Details; getöntes Glas dämpft die Sicht, ohne eine Seite vollständig abzudunkeln.

Fünf Glasoptionen decken die gesamte Bandbreite von Verbindung bis Sichtschutz ab: Klar, Struktur, Milchglas, Rauch und Dunkelrauch. Man kann das als Regler vorstellen. Klarglas am einen Ende lässt die Sichtachse vollständig offen; Strukturglas bricht die Sicht ohne sie zu entfernen; Milchglas verwandelt Personen in Silhouetten; Rauch und Dunkelrauch tönen die Ansicht stufenweise, während Tageslicht die Grenze weiter überquert. In unserem eigenen Konfigurator haben 46 % aller Lofttür-Konfigurationen Klarglas zuerst aufgerufen - die meisten Menschen zonieren für Licht und erst in zweiter Linie für Sichtschutz.
Hinter der Optik steckt eine Sicherheitsentscheidung. Alle Verglasungen sind Sicherheitsglas, entweder Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG, nach EN 12150) oder Verbund-Sicherheitsglas (VSG, nach EN 14449). Der praktische Unterschied zeigt sich im schlimmsten Moment: ESG zerfällt in kleine, stumpfe Krümel, während VSG seine Splitter auf einer Folie hält, sodass die Scheibe stehen bleibt. Deshalb empfehlen wir VSG für größere Scheiben in Durchgangszonen - ein Sturz gegen eine große Scheibe darf nicht mit Glas auf dem Boden enden.
Das Sprossenmuster ist der dritte Regler. Horizontale und vertikale Stahlstäbe gliedern eine große Glasfläche in einen Rhythmus einzelner Felder, der eine raumhohe Verglasung zwischen zwei Zonen wie Architektur wirken lässt und nicht wie eine Schaufensterscheibe.
Klarglas mit Sprossen wählen, wenn beide Zonen wie ein Raum wirken sollen; Milch- oder Rauchglas, wenn eine Seite echten Sichtschutz braucht - und bei großen Scheiben, an denen täglich Menschen vorbeigehen, zu VSG tendieren.
Die fünf häufigsten Planungsfehler - und was sie kosten
Die fünf Fehler, die die meisten Zonierungsprojekte ins Stocken bringen, sind: vom Grundriss statt vor Ort messen, Sockelleisten und Heizkörper vergessen, Steckdosen in der Rahmenlinie übersehen, den Türschlagradius ignorieren und keine Montageluft einplanen.
Jeder einzelne lässt sich in wenigen Minuten vermeiden. Sockelleisten und Heizkörperpositionen sind die Details, die in den Skizzen, die uns Kunden schicken, am häufigsten fehlen.

- Vom Grundriss messen. Architektenzeichnungen zeigen die Wand, wie sie auf dem Papier gebaut wurde, nicht wie sie verputzt dasteht. Konsequenz: ein Rahmen, der einige Millimeter zu breit ankommt. Lösung: die echte Öffnung an mehreren Punkten messen und dem Maßband vertrauen, nicht der PDF-Datei.
- Sockelleisten und Heizkörper übersehen. Eine Rahmenlinie, die auf eine Sockelleiste oder einen Heizkörper trifft, kann nicht bündig abschließen. Konsequenz: eine unschöne Lücke oder Improvisation vor Ort. Lösung: beides auf der Skizze einzeichnen und vorab entscheiden, ob die Sockelleiste gekürzt wird oder die Linie verschoben wird.
- Steckdosen in der Rahmenlinie. Eine Steckdose oder ein Lichtschalter genau dort, wo der Rahmen landet, erfordert eine Verlegung durch einen Elektriker. Konsequenz: unerwartete Kosten und Verzögerung am Montagetag. Lösung: beide Wandseiten auf Rahmenhöhe prüfen, bevor bestellt wird.
- Türschlagradius vergessen. Ein Flügel braucht seinen vollen Viertelkreis frei von Sideboards, Pflanzen und Stühlen. Konsequenz: eine Tür, die 60 Grad in ein Regal öffnet. Lösung: den Schwenkbereich mit Kreppband auf dem Boden markieren, bevor die Maße festgelegt werden.
- Keine Montageluft eingeplant. Ein Element, das auf das genaue Öffnungsmaß bestellt wird, kann in einer unebenen Öffnung nicht lotrecht ausgerichtet werden. Konsequenz: der Rahmen klemmt oder sitzt sichtbar schief. Lösung: die kleine Luft je Seite einhalten und die Befestigung die unebenen Wände ausgleichen lassen.
Ungewöhnliche Situationen - schräge Laibungen in Dachgeschoss-Wohnungen mit Schräge, sehr altes Mauerwerk, gemischte Wandmaterialien im Nachkriegsbau - kommen regelmäßig vor. Unsere häufig gestellten Planungsfragen gehen auf diese Sonderfälle ausführlicher ein.
Was ein Zonierungsprojekt kostet und wie lange es dauert
Ein maßgefertigtes Zonierungselement wird online mit einem fixen Preis konfiguriert und in 5-6 Wochen in der EU produziert - der Preis hängt hauptsächlich von den Maßen, der Glaswahl und Extras wie Seitenteilen ab.
Vier Faktoren bewegen die Zahl: Öffnungsgröße, Glaswahl, ESG oder VSG, und Erweiterungen wie Seitenteile, Oberlicht oder eine RAL-Sonderfarbe. Weil Manufaktur X direkt vom Hersteller verkauft, zeigt der Online-Konfigurator die Auswirkung jeder Änderung in Echtzeit - keine Angebotsrunden, keine Überraschungen im Warenkorb. Das ist der praktische Unterschied zwischen Maßanfertigung und Katalogware: gezahlt wird für die eigene Öffnung, nicht für eine Standardgröße, die ungefähr passt. Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen MwSt.
Die Lieferzeit ist eine sachliche Information, kein Versprechen: Die Produktion läuft 5-6 Wochen in der EU, gestützt auf mehr als 30 Jahre Erfahrung im Möbelbau. Die aktuellen Einstiegspreise für beide Elemente zeigt die nachfolgende Tabelle, die sich automatisch an den Markt anpasst.
| Produkt | Preis ab | Hinweis |
|---|---|---|
| Lofttür | 1.157 € | Günstigste mögliche Variante |
| Raumteiler | 2.212 € | Stahl-VSG, individuelle Breite |
| Großes Regal | 3.200 € | Massivholz, Stahlgestell, raumhoch |
| Esstisch | 1.580 € | Massivholz, Stahlgestell |
| Couchtisch | 1.155 € | Massivholz, Stahlgestell |
| Sitzbank | 1.100 € | Massivholz, Stahlgestell |
| TV-Board | 1.540 € | Massivholz, Stahlgestell |
| Rohrregal | 1.065 € | Modulares Rohrregal |
Die Live-Preise lassen sich direkt auf der Lofttür-Produktseite und der Raumteiler-Produktseite vergleichen - jede Konfiguration zeigt ihren Fixpreis in Echtzeit. Für Fragen, die ein Konfigurator nicht beantworten kann - ungewöhnliche Öffnungen, Denkmalschutz-Objekte, kombinierte Elemente - antwortet unser Projektteam direkt.
Vom Entschluss bis zur montierten Trennwand sind es vier Schritte:
- Konfigurieren: die kleinsten aufgemessenen Maße eingeben, Glas, Sprossenmuster und RAL-Farbe wählen - der Preis aktualisiert sich mit jedem Klick.
- Bestellen: der konfigurierte Preis ist fix, Versanddetails erscheinen transparent im Warenkorb.
- Produktion: das Element wird maßgefertigt in der EU innerhalb von 5-6 Wochen gebaut.
- Lieferung und Montage: EU-weit versandt - selbst montieren mit der Kleinstwert-Regel in der Hand oder die Arbeit an einen Einbaupartner abgeben.
Warum Manufaktur X für ein Zonierungsprojekt
- Maßgefertigt: jedes Element wird nach den kleinsten aufgemessenen Maßen gebaut, nicht nach einer Lagerstandardgröße, die annähernd passt.
- Direkt vom Hersteller: online konfigurieren und den Fixpreis in Echtzeit sehen - kein Zwischenhändler, keine Angebotsrunden.
- Solide Rohstoffe: pulverbeschichteter Baustahl S235JR (DIN EN 10025), Sicherheitsglas in ESG oder VSG, und massives Eichen-, Buchen- oder Eschenholz in der weiteren Maßmöbel-Range.
- Mehr als 30 Jahre Möbelbau-Erfahrung hinter der EU-Produktion in 5-6 Wochen.

In der Schweiz fragen Bauherren bei Loft-Umbauten zuerst nach Reversibilität - vor allem in Mietobjekten. Ein Stahl-Glas-Element, das spurlos herauskommt, hat in der Projektkalkulation inzwischen denselben Stellenwert wie die Oberfläche selbst.
Martina F.
Bauleiterin, Zürich
Häufige Fragen zum Zonieren mit verglasten Trennwänden
Lässt sich eine Lofttür mit einem Raumteiler in einer großen Öffnung kombinieren?
Ja - die Lofttür übernimmt den Durchgangsbereich, während feststehende Seitenteile oder ein Oberlicht die verbleibende Breite und Höhe füllen oder ein separater Raumteiler die Verglasung fortsetzt.
Beide Elemente werden als ein gemeinsames Maßprojekt aufgemessen, sodass Stahlprofile und Sprossenbild über die gesamte Öffnung aufeinander abgestimmt sind, statt als zwei unpassende Rahmen aufeinanderzustoßen.
Braucht man eine Baugenehmigung für eine Lofttür oder einen Raumteiler?
Als nicht tragende, rückbaubare Elemente lösen sie in der Regel keine Genehmigungspflicht aus, wie sie eine neue Massivwand auslösen kann.
Die Regeln unterscheiden sich je nach Bundesland und Gebäudetyp: Mieter benötigen die Zustimmung des Vermieters, Eigentümer sollten die örtlichen Bauvorschriften prüfen - besonders bei denkmalgeschützten Objekten.
Ist ein offenes Regal eine echte Alternative zum verglasten Trennelement?
Ein freistehendes Regal zoniert optisch von beiden Seiten, sperrt aber weder Schall noch Gerüche aus und trägt kein Glas.
Für Zonen, die nur einen Hauch Trennung brauchen, ist es die leichtere Option: ein großes Stahl-Holz-Regal oder ein offenes Rohrregal zieht die Grenze mit massiven Eichen-, Buchen- oder Eschenböden - während beide Seiten weiterhin nutzbar bleiben.
Wie viel Tageslicht nimmt eine Glastrennwand weg?
Bei Klarglas ist der Lichtverlust im Vergleich zu jeder opaken Wand vernachlässigbar, da die Stahlprofile nur einen kleinen Bruchteil der Fläche abdecken.

Milchglas und Rauchglas streuen oder tönen das Licht, statt es zu blockieren - eine nach Norden ausgerichtete Zone spricht damit für Klarglas. Der ehrliche Kompromiss liegt anderswo: Eine verglaste Innentrennwand ist für Licht und Sichtachsen konzipiert, nicht für Wärmedurchgang.
Von der Zonierungslinie zur montierten Trennwand
Drei Fragen klären das Projekt: Muss die Zone schließen (Lofttür), genügt eine dauerhafte optische Grenze (Raumteiler), oder reicht ein Hauch Trennung (offenes Regal)? Beide Hauptelemente fügen sich in eine breitere Range aus maßgefertigten Möbeln in Stahl, Glas und Massivholz ein, die nach den eigenen Maßen und nicht nach einem Lagerstandard gebaut werden.
Wer weiß, wo die Zonierungslinie verläuft, braucht als nächstes die Maße: die Öffnung an mehreren Punkten ausmessen, die kleinsten Werte nehmen und in den Lofttür-Konfigurator oder den Raumteiler-Konfigurator eingeben - die 3D-Vorschau zeigt die Trennwand im gewählten Glas und RAL-Ton mit fixem Preis, in der EU gefertigt in 5-6 Wochen und auf Wunsch in Raten zahlbar über Klarna.




